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Internationales Wirtschaftsrecht, Alexander

Welche Studiengänge haben Sie an der FAU studiert? Welchen Abschluss haben Sie erworben?

Internationales Wirtschaftsrecht (Dipl.)

Welche Faktoren waren für die Wahl des Fachs entscheidend?

Interessengebiet Mathematik und Jura

Haben Sie den Studiengang gewechselt?

Nein.

Auf welchem Wege sind Sie zu Ihrem jetzigen Beruf gelangt? Warum fiel die Wahl genau auf diesen Bereich? Hatten Sie bereits Vorerfahrungen durch Praktika, Ausbildung etc.?

Schwerpunkt Personalwesen im Studium, nach dem Studium arbeitssuchend bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Sehr fähigen und netten Mitarbeiter in der Hochschulberatung gehabt, der von der Möglichkeit erzählte und binnen zwei Wochen ein Vorstellungsgespräch bekommen.

Inwiefern hat Ihr Studium Sie auf Ihren jetzigen Beruf vorbereitet?

Tätigkeit im Arbeitgeber-Service in einem sehr innovativen Projekt, in dem es auch um Studierende und Studienabbrecher geht. Sehr viel praktische Erfahrung durch langjährige Fachschaftstätigkeit während des Studiums. Daneben geht es um die gezielte Beratung von Arbeitgebern, wobei es notwendig ist, sowohl die rechtlichen Grundlagen/Möglichkeiten zu kennen als auch betriebswirtschaftlich bewerten zu können, welche sinnvoll und gegeben sind. Die Interdisziplinarität meines Studiums kommt mir sehr zugute, da ich mich sehr schnell in alle neuen Aufgabengebiete einarbeiten kann.

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Beruf? Wo liegen im Allgemeinen Vorteile in diesem Berufsbereich? Beschreiben Sie kurz Tätigkeiten und Aufgaben aus Ihrem Berufsalltag.

Da ich hauptsächlich projektbezogen arbeite, ist mein „Berufsalltag“ sehr abwechslungsreich. An meinem Beruf gefällt mir sehr gut, dass man unglaublich viel mit Leuten zu tun hat mit allen Hintergründen, sowohl beruflich als auch persönlich. Die Vorteile sind zudem das Arbeiten im quasi öffentlichen Dienst einer Behörde.

Welche Dinge sehen Sie kritisch?

Die Entlohnung wird dem Ausbildungsniveau z.T. nicht gerecht und liegt unter dem, was in der freien Wirtschaft üblich ist. Allerdings gibt es dafür auch kürzere Wochenarbeitszeiten, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie weitere Vergünstigungen des öfftl. Dienstes. Arbeitstechnisch muss manaufgrund des Behördencharakters leider alles sehr gründlich und in mehrfacher Ausführung dokumentieren, was zu zeitlichen Engpässen und starken Routineaufgaben führen kann.

Welche Schwierigkeiten hatten Sie in der Berufsfindungsphase? Welche Hürden gab es zu überwinden?

Den eigentlichen Berufseinstieg zu finden. Ich war mir eigentlich sehr früh in meinem Studium schon bewusst, was ich später einmal machen wollte. Zur Zeit ist es – in der Region – für Berufseinsteiger durch die wirtschaftliche Lage bei bestimmten Großkonzern bedingt einfach sehr schwer einen geeigneten Einstieg zu finden, da viele Arbeitskräfte mit Berufserfahrung auf dem Markt sind. Mir selbst ist es zweimal passiert, dass ich einen sehr guten Job nicht bekommen habe, weil es halt jemanden mit zwei oder drei Jahren Berufserfahrung gab und dieser auch sehr gut gepasst hat.

Gibt es möglicherweise Zusatzausbildungen / Trainings / Kurse, die für Ihre Arbeit wichtig wären bzw. die Ihnen geholfen haben?

Nein – allg. wenn ich über das Angebot der Agentur für Arbeit eher Bescheid gewusst hätte, hätte ich dieses sicherlich mehr genutzt.

Was würden Sie den Studierenden und Studieninteressierten heute bezüglich Ihrer Studienfächer mit Hinblick auf die Berufswelt empfehlen?

Eine Orientierung hinsichtlich des Arbeitsmarktes und dessen Entwicklung ist sicherlich sinnvoll, aber mindestens genauso wichtig ist, dass man ernsthaftes Interesse an dem hat was man tut und sich ein Themengebiet aussucht, hinter dem man auch steht mit dem Gedanken daran, noch 40 Jahre in diesem Bereich arbeiten zu wollen.

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