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Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Daniela

Aktuelle Arbeitssituation/Tätigkeitsbereich

Abteilungsleiter Automobilzulieferindustrie, zuständig für Produktionsstandorte weltweit:
Definition und Bewertung von Cost Improvements, Investitionsplanung und –controlling, Budgetüberwachung,
mittelfristige Kapazitäts- und Auslastungsplanung,
strategische Ausrichtung der Produktionen/Standorte,
Planung und Umsetzung von Werksneubauten und Erweiterungen

Beruflicher Werdegang

4 Jahre Qualitätssicherung für Außenanbauteile – Automobilhersteller
2 Jahre Abteilungsleiter Fertigungstechnologie – Automobilzulieferer
2,5 Jahre Fertigungsleiter Lackierung – Automobilzulieferer
2,5 Jahre Abteilungsleiter Operatives Controlling – Kunststoffverarbeiter
3,5 Jahre Abteilungsleiter Produktionstechnik + Planung und Projektleiter Werksneubau Ausland – Kunststoffverarbeiter Bereich Automotive

Was haben Sie an der FAU studiert und welchen Abschluss haben Sie dabei erworben?

Werkstoffwissenschaften, Diplom; Abschluss Dr.-Ing

Was war für die Wahl des Studiengangs entscheidend?

Hoher Anteil Chemie und Mathematik, Kunststoffe als Zukunftsmaterial

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden und würden Sie es noch einmal studieren?

a) gut frei gestaltbar, wenig Kontrolle und damit viel Eigenverantwortung und (bis auf eine Ausnahme) durchweg faire und angenehme Assistenten und Professoren.
b) ja

Welche Schwerpunkte haben Sie im Studium gewählt?

Hauptfach: Kunststoffe
Nebenfächer: Metalle, Kunststofftechnik

Wie sah Ihre Berufseinstiegsphase aus und wie schätzen Sie die aktuellen Eintiegschancen ein?

Berufseinstieg: unproblematisch, da einige Firmen unspezifisch nach Ingenieuren gesucht haben, allerdings waren speziell für Werkstoffwissenschaften ausgeschriebene Stellen so gut wie nicht vorhanden, da der Studiengang bei den Unternehmen völlig unbekannt war.
Einstiegchancen derzeit überdurchschnittlich gut, da akuter Ingenieursmangel herrscht. Die Fachrichtung Werkstoffwissenschaften ist aber immer noch nicht in den Unternehmen außerhalb der Rohstoffindustrie angekommen.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Hat Ihnen Ihr Studium hierbei geholfen?

Analytische Fähigkeiten, Entscheidungsfreude, technisches Verständnis, Führungsqualitäten, Delegationsfähigkeit, Belastbarkeit und Verlässlichkeit.
Das Studium trainiert vor allem die Fähigkeiten zum Erfassen von komplexen Zusammenhängen und Lösen von technisch anspruchsvollen Problemen. Diese Fähigkeiten werden auch im Beruf verlangt. Die weiteren Anforderungen an Leitungspositionen müssen von der Persönlichkeit des Verantwortlichen erfüllt werden, dazu trägt das Studium kaum bei.

Was schätzen Sie besonders an Ihren momentanen Aufgaben, wo liegen besondere Herausforderungen/Anforderungen?

Mix aus strategischen und operativen Aufgaben.
Herausforderungen: Balance zwischen Kostenoptimierung und Qualität/Produktionsfähigkeit.
Umsetzung strategischer Projekte.

Welche Tipps würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Offen für Neues sein, möglichst viel Wissen und Erfahrung der Kollegen annehmen.
Das Wichtigste für die Unternehmen ist neben der fachlichen Qualifikation dass deutlich wird, dass der Mitarbeiter Initiative zeigt, Aufgaben übernimmt, Mut hat.

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