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Politikwissenschaft, Emanuel

Warum hast Du Dich für den Studiengang Politikwissenschaft entschieden?

Auf den „politischen Trichter“ bin ich in der Schule, im Wahlfach „Politik und Zeitgeschichte“ gekommen. Dieser hat mich dann während meiner gesamten Gymnasiallaufbahn begleitet und dazu geführt, dass eines meiner Abiturfächer Sozialkunde war. Die Entscheidung zum Studium der Politikwissenschaft lag dann auch nicht mehr fern.

Was machst Du als Student der Politikwissenschaft?

Als Student der Politikwissenschaft wird man vielleicht etwas mehr vom aktuellen politischen Geschehen beeinflusst als der durchschnittliche Student. So hört man oft von mir „Hast du das schon gehört? Wie ist deine Meinung dazu?“ oder „Was da passiert, das geht doch nicht, oder?“ Oft tritt auch mein soziales Umfeld an mich heran und begegnet mir mit ebensolchen Fragen. So sehe ich mich oft in der Rolle des Erklärbären für aktuelles politisches Geschehen, immer mit dem Anspruch, den Leuten klar zu machen: Politik, das ist ein Teil von euch!

Wie sieht Dein Unialltag aus?

Da ich den Anspruch verfolge, nicht dem Bild des „faulen Geisteswissenschaftlers“ zu entsprechen, versuche ich alle Vorlesungen und Seminare, selbst die Vorlesung für politische Philosophie am Montagmorgen zu besuchen. Zu Fuß oder mit dem Rad pendle ich zwischen den Universitätsgebäuden der Stadt. Nach oder vor der Uni arbeite ich an der Universität. Wenn man dann noch regelmäßig Sport treiben will und die sozialen Aktivitäten nicht auf der Strecke bleiben sollen, wird es manchmal doch etwas stressig.

Welchen Tipp gibst Du Studieninteressierten für das Studium?

Wie bei fast allen Studiengängen gilt auch hier: Es wird nur mit Wasser gekocht. Lasst euch durch die Kommentare mancher Professoren nicht entmutigen! Wer politische Wissenschaft studiert, dem hilft es, politisch sein. Es ist einfacher, Theorien zu verstehen, wenn man eben nicht genau diese Ansicht teilt oder an gewissen Punkten etwas auszusetzen hat. Zum Studium gehört es manchmal oder auch öfter, sehr langatmige Texte zu lesen und zu analysieren. Wer nicht viel und ausdauernd lesen kann und will, ist fehl am Platz.

Warum hast Du Dich für die FAU entschieden? Warum Politikwissenschaft in Erlangen?

Die FAU bietet durch den 2-Fach-Bachelor die einmalige Möglichkeit, fachübergreifend zu studieren und so eine breitere Bildung zu erlangen. Die allgemeinen Schlüsselqualifikationen, mit denen man sich ganz speziell auf bestimme berufliche Aspekte vorbereiten kann, unterstützen dies. Mit Sicht auf die Masterbewerbung an anderen Universitäten und die damit verbundenen Zugangsvorrausetzungen, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an ECTS vorweisen zu müssen, sehe ich dies wieder kritisch.

In welche berufliche Richtung möchtest Du einmal gehen? Möchtest Du noch einen Master machen oder vielleicht sogar promovieren?

Nach dem hoffentlich bald erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudium strebe ich einen Master in den „Peace and Conflict Studies“ an. Der erträumte Arbeitsplatz wäre dann natürlich in den Reihen der Vereinten Nationen. Eine Stelle in der politischen Bildung würde mir aber ebenso zusagen.

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