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Japanologie, Irina

Welche Studiengänge studierst Du und warum?

Japanologie im BA (Erstfach) und Buchwissenschaft BA (Zweitfach). Für Japanologie habe ich mich entschieden, weil ich mich schon immer für japanische Kultur interessiert habe und gerne Sprachen lerne. Außerdem hat mich einfach das Programm, das die Uni im Bachelor bietet, interessiert, vor allem, dass Wert auf Sprache gelegt wird und es viele Partnerunis gibt. Buchwissenschaft habe ich gewählt, weil ich mir vorstellen könnte, in der Zukunft in der Buchbranche zu arbeiten und weil man die Fächer sehr gut miteinander kombinieren kann.

Wie bist Du darauf aufmerksam geworden?

Ich komme aus Erlangen. Daher hatte ich währen der Schulzeit zu den sog. „Studieninformationstagen“ schulfrei und bin zu den Univeranstaltungen, die extra dafür da sind die Studiengänge vorzustellen, gegangen. Danach bin ich nochmal zum IBZ und habe mich genau beraten lassen, wie die Studiengänge aussehen. Ich habe auch bei anderen Unis recherchiert, aber die Uni Erlangen schien mir wegen der Fächerkombination und auch vom Ruf des Japanischunterrichts her einfach am sinnvollsten.

Was macht man als Studentin der Japanologie?

Als Student der Japanologie lernt man zuerst die Sprache auf einem Grundniveau und japanische Geschichte. Später vertieft man die Sprache und lernt noch mehr über Literatur, Kultur sowie klassisches Japanisch. Man muss sich auch in seiner Freizeit wirklich für das Thema interessieren, damit man die Disziplin hat das Lernniveau einzuhalten. Außerdem kann man sich für ein Auslandsstudium bewerben, wobei man die bestmögliche Unterstützung bekommt. Über unseren wöchentlichen Stammtisch der Japanologie bekommt man Kontakt mit den japanischen Austauschstudenten. Ab frühestens dem zweiten Semester kann man auch „Tandem“ machen. Tandem bedeutet, dass man sich mit einem zuerst vom Dozenten ausgewählten Austauschstudenten trifft und die eine Hälfte der Zeit Deutsch und die andere Hälfte Japanisch übt. Man hilft sich sozusagen gegenseitig und lernt die Sprache auch noch einmal von jüngeren Leuten in entspannter Atmosphäre.

Wie sieht Dein Unialltag aus?

Ziemlich durchorganisiert. Ich habe ca. 20 Stunden pro Woche Unterricht, wenn ich vormittags Unterricht habe lerne ich meistens danach für Japanisch (da man während des Semesters Tests schreibt, muss man immer mitlernen, was bei einer Sprache auch sehr gut ist). Wenn ich nachmittags Unterricht habe, lerne ich vormittags. Nebenbei arbeite ich freitags und samstags noch. Die Vor-und Nachbereitung für meine anderen Kurse nimmt durchaus auch noch ein paar Stunden in Anspruch, da kommt man dann schon auf ca. 30 Stunden pro Woche, was immer noch weniger ist als ein Vollzeitjob (im Vergleich). Wie schon erwähnt gibt es im Japanisch-Unterricht zwei kleine Klausuren vor der Abschlussklausur und zwei mündliche Prüfungen, die alle ziemlich kurz sind, aber eine sehr gute Vorbereitung auf die Endklausur bieten und meistens die Note retten können. Außerdem wird man dazu angehalten mitzulernen, was ich gerade bei einer Sprache sehr sinnvoll finde. In allen anderen Fächern lerne ich ziemlich schnell, deswegen hält sich mein Arbeitspensum eher in Grenzen.

Welche Tipps würdest Du Studieninteressierten geben?

Nicht aufgeben! Manchmal hat man einfach eine Durststrecke, aber wenn man dann aufhört zu lernen, verliert man ganz schnell den Anschluss. Deswegen: Egal wie hart es auch ist, man muss sich manchmal einfach dazu motivieren weiterzumachen. Stolpersteine gibt es nur die, die man sich selbst legt und die heißen meist „der innere Schweinehund“, „später“ und „Internet“.

Warum hast Du dich für die FAU entschieden?

Für die FAU habe ich mich entschieden, weil ich die Kombinationsmöglichkeit meiner Fächer sehr gut vertreten finde. Außerdem ist in der Japanologie, zumindest was die Sprachvermittlung angeht, die FAU ganz weit vorne in Deutschland. Hinzu kommt noch das gute Angebot an Austauschuniversitäten in Japan, wo eigentlich durch die begrenzte Studentenzahl auch jeder, der es wirklich möchte, einen Platz bekommt. Als kleiner anderer Punkt kommt bei mir noch dazu, dass ich sowieso aus Erlangen komme, mir somit keine extra Wohnung mieten muss und mein Geld für das Auslandsjahr sparen kann.

Weißt Du schon, was Du nach Deinem Studium vor hast?

Im Moment interessieren mich viele Bereiche. Zuerst möchte ich gerne einen Master in Japanologie machen. Ich könnte mir auf der einen Seite vorstellen im Verlagswesen zu arbeiten, aber da ich dort wahrscheinlich kaum die Möglichkeit haben werde, meine Arbeit mit Japanisch zu verknüpfen, bin ich mir noch nicht sicher, ob das das Richtige ist. Ich könnte mir aber auch vorstellen, in Japan zu arbeiten, oder/und in den Bereich interkulturelle Vermittlung zu gehen. Ich lasse das erst einmal auf mich zukommen und sehe was das restliche Bachelorstudium und der Master so bringen.

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