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Lehramt Realschule, Sonja

Die Realschule charakterisieren – gar nicht so einfach… oder doch? Die „Real“-Schule, früher hieß sie übrigens „Mittelschule“, ist – das sagt auch ihr Name – eine Schule, die allgemeinbildend ist und auf das „reale“ Leben vorbereiten soll. Diese Mischung aus Klärung theoretischer Aspekte und gleichzeitiger Förderung praktischer Fähigkeiten und Neigungen finde ich nach Hartmut von Hentigs These aus seinem Essay „Bildung“ sehr ansprechend: Hier spricht er davon, dass man in der Schule die Menschen stärken und die Fragen klären soll. Neben der Vermittlung von Fachwissen sowie der Hinführung zum eigenständigen Arbeiten haben Lehrerinnen und Lehrer also auch die Aufgabe, die SchülerInnen zu erziehen, indem sie ihnen Werte bewusst machen und sie ihnen mit auf den Weg geben.

Nachdem die Kinder auf die Realschule gewechselt haben, verbringen sie zwei Jahre in einer Klasse; danach wählen sie – inzwischen sozusagen schon fast als Jugendliche – einen „Zweig“. Das heißt, sie schlagen einen Weg ein, den sie dann auch in ihrer Klassengemeinschaft bis zum Abschluss miteinander gehen werden und der eine Leitlinie für ihren späteren Werdegang vorgibt. Nach dem Abschluss, der Mittleren Reife, bieten sich eine Lehre, der Besuch der FOS oder eine Übertrittklasse an einem Gymnasium an. Alle Wege sind also im Anschluss möglich.

Ich habe mich bei meinem Studium damals sehr bewusst für diese Schulart entschieden. Wir haben beides: Einerseits studieren RealschullehrerInnen ihre beiden Fächer, andererseits haben sie im Unterricht die Möglichkeit, in einer unglaublichen Nähe zu den SchülerInnen sehr anschaulich die Freude an diesen Inhalten zu vermitteln und sie dazu anzuregen, dieses Wissen auf ihre Lebenswelt zu übertragen.

Ein kleines ABC zum Alltag an der Realschule

A – Aktionen und Projekte
B – Berufsvorbereitung
C – Chance auf Studium
D – Den individuellen Stärken und Schwächen gerecht werden
E – Erziehung ist ein Anliegen
F – Fachliche Vielfalt
G – Ganzheitlich
H – Handlungsorientiert
I – Individuell (Zweigwahl, Zusatzangebote)
J – Jede/r, der/die sich wirklich bemüht, hat eine Chance
K – Kompetenzen
L – Lebensnah
M – Menschlich
N – Neigungsorieniert
O – Orientierungshilfen (z.B. Berufspraktika)
P – Praxisbezug
R – Realistätsnah = Realschule
S – Spezialiserung
T – Typgerecht
U – Urteilsfindung
V – Vielfalt
W – Wahlpflichtfächer
X – kein X für ein U vormachend
Y – Yes we can!
Z – Zielorientiert

Werden Sie (Realschul-)LehrerIn, wenn Sie überzeugt davon sind, dass Sie gerne mit Menschen arbeiten wollen, Geduld haben, zuhören können und flexibel sind.

Sonja T. unterrichtet seit zehn Jahren Deutsch und Geschichte an der Realschule und ist seit sechs Jahren Seminarlehrerin für das Fach Geschichte.

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