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Prüfungsformen

Während Deines Studiums wirst Du immer wieder verschiedene mündliche und schriftliche Prüfungsleistungen erbringen müssen. Nachfolgend haben wir einige davon für Dich zusammengefasst.

Referate und Vorträge

Referate bzw. Vorträge sind meist Teil einer Prüfung, die mit dem Schreiben einer Haus- oder Seminararbeit abgeschlossen werden. Hier wird ein, normalerweise vorgegebenes Thema, erst selbständig erarbeitet und dann im Seminar vorgetragen. Die Thesen der Arbeit können und sollen dann in der Runde diskutiert werden. Durch Referate lernt man die wichtigsten Inhalte komplexer Themen herauszufiltern, mit Forschungsliteratur umzugehen und das Erarbeitete im Seminar zu präsentieren. Im Regelfall wird das Seminar mit einer schriftlichen Arbeit über das jeweilige Thema abgeschlossen.

Hausarbeiten/Seminararbeiten

Eine Hausarbeit bzw. Studien- oder Seminararbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit. Das Thema dafür wird meist im Seminar festgelegt. Diese Form der Prüfung dient besonders dazu, durch eigene Literaturrecherche ein Thema zu ergründen und wissenschaftlich fundiert darzustellen. In den Hausarbeiten lernt man außerdem das Handwerkszeug, also Techniken und Methoden, die für die Bachelor- und Masterarbeit unerlässlich sind. Je nach Anforderung können die Seminararbeiten zwischen 10 bis zu 30 Seiten, in manchen Fächern auch bis zu 60 Seiten, umfassen. Sie werden entweder parallel zur Veranstaltung, in der sie verfasst werden, oder in der vorlesungsfreien Zeit erstellt.

Klausuren

Die Klausur ist schon aus der Schulzeit als Klassen- oder Schularbeit bekannt. Es handelt sich dabei also um eine schriftliche Überprüfung des Stoffes, wobei sich die Prüfung meist auf die gesamte Lehrveranstaltung im Semester bezieht. Häufig wird eine Klausur pro Vorlesung geschrieben.

Mündliche Prüfungen

Mündliche Prüfungen dienen dazu, im Rahmen eines Gespräches festzustellen, ob die Studierenden entsprechende Fachkenntnisse erworben haben und fähig sind, auf Grundlage des Fachwissens wissenschaftlich reflektiert zu diskutieren. Die Prüfungen dauern in der Regel etwa 30 Minuten und werden meist direkt im Anschluss an die Prüfung benotet, so dass die Prüflinge bereits direkt nach der Prüfung mit einer Note nach Hause gehen können. In den Studiengängen mit Staatsexamen (Medizin, Rechtswissenschaft, Lehramt) sind die mündlichen Prüfungen am Ende des Studiums intensive Prüfungen vor einer Kommission von Prüfern und dauern in der Regel 3-4 Stunden.

Zwischenprüfung

Eine besondere Art der Klausur ist die Zwischenprüfung. Hier handelt es sich um eine Klausur, die mit vorheriger Anmeldung geschrieben wird, und die spätestens im zweiten Versuch bestanden werden muss, sonst kann man sein Studium nicht abschließen. Diese Klausuren erwarten Dich meistens zum Ende des Grundstudiums.

Abschlussarbeit

Die Abschlussarbeit (Bachelor-/Masterarbeit) schließt das jeweilige Studium ab. Die Arbeit steht unter dem Anspruch, dass die Studierenden in der Lage sind, eine wissenschaftliche Arbeit selbständig, jedoch unter Betreuung, zu verfassen. Welchen Umfang die Arbeit hat und wie viel Zeit dafür zur Verfügung steht, ist je nach Studienform unterschiedlich – oft wird ein Zeitraum von sechs Monaten von Beginn bis zur Abgabe veranschlagt, der Umfang variiert dabei allerdings stark zwischen 30 und 150 Seiten. Die Abschlussarbeit wird von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter oder Professor betreut und kann auch in Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen erfolgen.

Essay

Bei einem Essay setzt man sich mit einer These auseinander oder erörtert eine strittige Frage. Dabei wird der Essay kurz gehalten, sollte dabei aber trotzdem wissenschaftlich sein. Wichtig ist, dass er eine interessante Frage aufwirft, sich mit dieser kritisch auseinandersetzt und sie plausibel beantwortet.

Protokoll

Das Protokoll solltest Du noch aus der Schulzeit kennen. Dabei werden alle wichtigen Inhalte einer Vorlesung, eines Seminars o.ä. mitgeschrieben und anschließend zusammengefasst. Das Protokoll ist dabei einerseits Gedächtnisstütze für Personen, die ebenfalls anwesend waren, andererseits dient es als Informationsquelle für die Personen, die nicht anwesend waren. Das Protokoll sollte dementsprechend sachlich, vollständig, neutral, präzise und übersichtlich sein.

Exzerpt

Das Exzerpt ist ein schriftlicher Auszug aus einem gelesenen Text – man schreibt also während des Lesens das auf, was einem als wichtig erscheint. Da man sich dadurch intensiv mit dem Text auseinandersetzt, versteht man ihn eventuell besser, kann sich eigene Gedanken zu dem Text machen und eine eigene Meinung dazu entwickeln.

Weitere

Die Mitarbeit in Arbeitsgruppen erfordert eine aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung, also keine passive Zuhörerrolle sondern aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten der Veranstaltung.

Leistungsnachweise in Form von elektronischen Prüfungen sind noch relativ neu an Universitäten. Dabei werden die Prüfungen an Rechnern der Uni abgelegt.

In Studiengängen außerhalb des Master-/Bachelor-Systems steht am Ende zum Teil eine Seminararbeit, die innerhalb von vier Wochen abzuschließen ist, und einen Umfang von ca. 60 Seiten hat.

Beim Lehramtsstudium muss man – bevor man zum ersten Staatsexamen zugelassen wird – eine schriftliche Hausarbeit (die so genannte Zulassungsarbeit) anfertigen, die in die Gesamtnote der Lehramtsprüfung einfliesst.


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