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Rechtswissenschaft, Erik

Warum hast Du Dich für deine Studiengänge entschieden?

Es war für mich relativ früh klar, dass meine Interessen eher in der Geisteswissenschaft liegen. Wie wahrscheinlich bei vielen hat mein konkreter Studienwunsch sich über den Verlauf der Oberstufe oft geändert, bis mich tatsächlich meine Oma auf Jura gebracht hat. Ich habe dann eine Freundin von mir ein bisschen ausgequetscht, das Internet rekrutiert und mich schlussendlich eingeschrieben. Ich bin aber davon überzeugt, dass man sich auf kein Studium so gut vorbereiten kann, dass man sicher sein kann, dass es das Richtige für einen ist. Deshalb würde ich im Nachhinein sagen, dass es doch eher ein Sprung ins Ungewisse war, als eine wohlüberlegte Entscheidung. Ich bin froh, dass ich gleich das perfekte Studium für mich gefunden habe.

Gibt es bestimmte Stolpersteine?

Ich denke, der größte Stolperstein ist, dass viele Studienanfänger falsche Vorstellungen vom Jura Studium haben. Es ist kein Studium was man einfach so mal macht. Ich bin überzeugt, dass das Studium nur mit Freude an der Materie, viel Motivation und Engagement gut abzuschließen ist. Aber keine Angst, anders als wohl in anderen Studiengängen hat man beim Jura Studium ein bisschen mehr Eingewöhnungszeit und die ersten zwei Semester sind, auch was die Anzahl an Vorlesungen angeht, noch relativ dankbar. Dann geht es aber richtig los und man muss zu diesem Zeitpunkt dann voll dabei sein, die Art und Weise gefunden haben wie man am besten und effektivsten lernt und in welchem Rhythmus, sonst wird es hinten heraus wirklich schwer durchzukommen.
Wichtig zu wissen ist im Vorfeld wohl noch, dass Jura ein sehr lese-intensives Studium ist. Mein Lernen setzt sich im Normalfall aus ca. 70% Lesen und 30% Übungsklausuren schreiben zusammen und ist deshalb, zumindest in den ersten sechs Semestern eher weniger geeignet für Gruppen lernen, sondern geprägt durch Einzelarbeit und Eigeninitiative, an der auch viele Leute scheitern.

Welchen Tipp gibst Du Studieninteressierten bzgl. des Studiums?

Nehmt jede Hilfe und Hilfestellung der Uni an. Geht zum Gutachtenstil Seminar vom Herrn Zwickel, holt euch Altklausuren bei der Fachschaft und traut euch, den Professoren Mails mit euren Fragen zu schreiben. Ebenfalls habe ich für mich gemerkt, dass es wichtig ist, ein paar Freunde zu haben, mit denen man mal zusammen lernen oder mit denen man sich beim Hausarbeiten schreiben austauschen kann. Das Studium ist eine Berg- und Talfahrt und es ist wichtig einen Rückhalt zu haben, der einen dann wieder mitzieht, wenn die Motivation mal nicht so mitspielt wie sie sollte.
Mein wichtigster Tipp für euch: Bleibt mit dem Lernen am Ball, lernt regelmäßig und auf keinen Fall erst direkt vor den Klausuren. Die Rechtswissenschaft ist meiner Ansicht nach in vielen Bereichen nicht das Komplizierteste, aber sicherlich eines der stoffreichsten Studien. Das bedeutet, ihr müsst beim Lernen dran bleiben, damit ihr den Stoff über das Semester im Hinblick auf die Klausuren verinnerlichen und anwenden könnt.

Warum hast Du Dich für die FAU entschieden?

Einfache und ehrliche Antwort? Ich komme aus Fürth, deshalb war es ganz einfach die nächste Universität in der Region.
Ich würde mich aber heute, nach vier Semestern an der FAU, wieder genauso entscheiden. In unserem modernen Juridicum haben wir eine tolle Atmosphäre unter den Studierenden und sind wirklich toll ausgestattet. Das geht über eine eigene umfangreich ausgestattete Präsenzbibliothek mit Druckern, über unsere „Lernbrücke“ mit Gruppenlernräumen bis hin zu einem schönen kleinen Innenhof, auf dem man mit einem Kaffee seine Pausen verbringen kann. Der Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel ist gut und bis zum Erlanger Hauptbahnhof ist man zu Fuß, wenn man das möchte, auch nur ca. 10 min unterwegs.

In welche berufliche Richtung möchtest Du einmal gehen? Weißt Du schon, ob Du Dich noch weiterqualifizieren möchtest (MA, Promotion)?

Ich möchte später gerne in die Anwaltschaft und im Bereich Mergers & Acquisitions tätig sein. Sollte sich nach dem Studium die Möglichkeit ergeben, würde mich eine Promotion in jedem Fall reizen und im weiteren Verlauf des Arbeitslebens würde ich gerne einen Fachanwaltstitel erwerben.

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