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Finanzierung

Ein Studium kostet Geld. Dabei erleichtert nicht nur der Studentenwerksbeitrag Dein Portemonnaie, auch Unterkunft, Verpflegung, Lehrmaterial und Freizeitgestaltung müssen finanziert werden. Nach der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (2016) verfügen die Studierenden durchschnittlich über 918 Euro im Monat. Die monatlichen Kosten teilen sich wie folgt auf:

Kostenübersicht

Miete inkl. Nebenkosten323 €
Ernährung168 €
Kleidung42 €
Fahrtkosten
öff. Verkehrsmittel und/oder Auto94 €
Lernmittel
(fachabhängig)20 €
Krankenversicherung, Arzt, Medizin*80 €
Telekommunikation31 €
Freizeit, Kultur, Sport61 €

* Als Studierende seid ihr allerdings häufig bis zum 27. Lebensjahr kostenlos bei euren Eltern familienversichert.

86 % der Studierenden werden von ihrem Elternhaus unterstützt; trotzdem finanzieren sich 61 % zusätzlich durch Nebenjobs. Zu beachten ist allerdings, dass gerade in Erlangen die Ausgaben für die Miete zum Teil deutlich über den hier genannten Kosten liegen. Um diese Hürden zu überwinden und möglichst sorgenfrei studieren zu können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Finanzierung Deines Studiums.

BAföG

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Diese Ausbildungsförderung erhältst Du, wenn die eigenen finanziellen Möglichkeiten und auch die Deiner Eltern bzw. des Ehe-/Lebenspartners nicht ausreichen und die Ausbildung selbst förderungsfähig ist. Dabei richtet sich die maximale Dauer der Förderung nach der Regelstudienzeit Deines Studiengangs. Das BAföG bekommst Du zum Teil als Zuschuss, zum Teil als zinsloses Darlehen, d.h., Du musst im Endeffekt nur die Hälfte der Förderung zurückzahlen. Die Rückzahlung beginnt fünf Jahre nach dem Ende der BAföG-Förderungshöchstdauer und dauert maximal 20 Jahre, wobei Geringverdiener auch von der Rückzahlung freigestellt werden können. Vom Darlehen müssen maximal 10.000 Euro zurückgezahlt werden.

Anspruch auf BAföG hat man nur, wenn man zu Beginn des Studiums das 30. Lebensjahr bzw. bei Master-Studiengängen das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet hat – allerdings gibt es hier auch Ausnahmen bei Kindererziehungszeiten oder Azubis des zweiten Bildungswegs. Es gibt außerdem das elternunabhängige BAföG, das Personen vorbehalten ist, die nach dem 18. Lebensjahr fünf Jahre gearbeitet haben bzw. nach einer dreijährigen Berufsausbildung drei Jahre erwerbstätig waren und sich durch die Berufstätigkeit selbständig finanzieren konnten. Für alle weiteren Fragen, Informationen und Dokumente wende Dich bitte an das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg.

Stipendien

Auch wenn Stipendien teilweise von Begabtenförderungswerken vergeben werden, heißt das noch lange nicht, dass sie nur etwas für Hochbegabte sind. Allerdings bekommt man ein Stipendium nur selten „einfach so“, meist muss man beispielsweise gesellschaftliches Engagement nachweisen. Eine gewisse Nähe zum jeweiligen Stipendiengeber (u.a. Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und Unternehmen) erleichtert oft den Zugang. Es gibt auch eine Vielzahl studienfachbezogener sowie ortsbezogener Stipendiengeber. Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite stipendienlotse.de.

Nebenjobs

Eine Möglichkeit Dir selbst das Studium zu finanzieren, ist ein Nebenjob. Dabei gibt es allerdings einiges zu berücksichtigen – weitergehende Informationen dazu findest Du bei den Studentenwerken.

Darlehen

Auch öffentlich und privat bereitgestellte Studienkredite sind ein Weg, um das Studium zu finanzieren. Allerdings muss ein Kredit komplett und mit Zinsen zurückbezahlt werden. Weitere Informationen dazu gibt es bei den Studentenwerken.

Ausbildungsunterhalt von den Eltern

Nach dem Gesetz (§§ 1601 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches) sind Deine Eltern, auch wenn Du schon volljährig bist, zur Zahlung eines Unterhalts während der Ausbildung verpflichtet. Der Unterhalt umfasst dabei den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf. Die Höhe des Unterhalts richtet sich dabei nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern. Als Orientierungswert wird die so genannte Düsseldorfer Tabelle herangezogen, Wenn Du selbst Geld verdienst, mindert das allerdings entsprechend die Unterhaltspflicht der Eltern.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu diesem Thema findest Du auch auf der FAU-Webseite zum Thema Studienfinanzierung.

Nebenjob mal anders? Hier findest Du einen Beitrag aus „Meine FAU“.


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Weiterführende Links
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