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Live-Musik

Weder Portland noch Williamsburg?

von Christoph W. (Student der Pädagogik)

Vorab: Nürnberg ist nicht Portland und Erlangen nicht Williamsburg. Wer sich also nach den ganz großen popkulturellen Höhepunkten sehnt, sollte sich wohl lieber um eine Green Card oder eine Hospitantenstelle fürs nächste South By Southwest bemühen. Trotz allem finden auch in der Metropolregion Musikveranstaltungen statt, deren Besuch sich durchaus lohnt. Das E-Werk in Erlangen organisiert hin und wieder feine Konzertabende – vornehmlich in der Clubbühne (die leider nicht gerade mit herausragender Akustik besticht) oder in der Kellerbühne (bei Gratis-Konzerten ist der Lärmpegel meist sehr hoch, Veranstaltungen mit Eintritt sind dafür in der Regel von hoher Qualität und oft nicht allzu gut besucht).

Uneingeschränkt empfohlen seien hier außerdem die Konzerte, die der ehrenamtliche Musikverein im Nürnberger Künstlerhaus veranstaltet: Große stilistische Bandbreite, angenehme Atmosphäre, erfreulich niedrige Eintrittspreise. Ähnliches gilt für die Mittwochskonzerte im MUZclub, wobei hier die Qualität der auftretenden Künstler meist sehr schwankt und von großartig bis schwer erträglich reicht. Hin und wieder lohnt es sich sogar, einen Abstecher in den Club Stereo zu machen, der neben Elektrokram oft auch tatsächlich ziemlich sehenswerte Bands auf die Bühne bringt.

Prinzipiell ist es außerdem immer eine gute Idee, stets wachsam zu sein und die Augen nach Konzerten “außerhalb der Reihe” offen zu halten – zum Beispiel im Fürther Babylon Kino, in der Mata Hari Bar, im Neuen Museum, im Sommer außerdem im Serenadenhof und der Katharinenruine und natürlich bei den jährlich stattfindenden Höhepunkten Bardentreffen und Folk im Park.


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