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Betriebswirtschaftslehre (BWL) (BA)

Wichtiger Hinweis: Bei der Betriebswirtschaftslehre handelt es sich um einen Studienschwerpunkt des BA-Studiengangs Wirtschaftswissenschaften.
Worum geht es in der BWL

Wie lässt sich ein Produkt kostengünstig produzieren? Wie viel muss ich verkaufen, um Gewinn zu machen? Wie vermarkte ich ein Produkt? Wie finanziere ich ein Unternehmen? Wie finde ich qualifizierte und motivierte Mitarbeiter? All das sind Fragen, mit denen sich BetriebswirtInnen täglich auseinandersetzen müssen. Das Studium der Betriebswirtschaftslehre vermittelt Dir das notwendige Wissen, um solche unternehmerischen Probleme zu lösen.

Hierbei wirst Du in drei Jahren auf verschiedenen Gebieten, wie beispielsweise Marketing, Logistik, Finanzierung, Controlling oder Steuerrecht ausgebildet. Du hast dabei die Möglichkeit, Dich während des Studiums auf bestimmte Gebiete zu spezialisieren und Dich somit zielgerichtet auf ein bestimmtes Tätigkeitsfeld vorzubereiten.

Die BWL ist sehr vielschichtig, das heißt, sowohl Gesetzesliebhaber als auch Zahlenfreunde finden während ihres Studiums spannende Vertiefungsgebiete. Neben den Berufsaussichten ist dies vielleicht der Grund, warum die Betriebswirtschaftslehre das meiststudierte Fach in Deutschland ist. Doch Vorsicht: Nach dem Motto »Ich weiß nicht was ich machen soll, ich schreibe mich mal für BWL ein« zu handeln ist keine gute Idee. Du solltest unbedingt Interesse an ökonomischen Zusammenhängen mitbringen.

Was kann ich damit machen?

BetriebswirtInnen werden sowohl im privaten als auch öffentlichen Sektor eingesetzt und können aufgrund der breiten Ausbildung unterschiedliche Aufgaben übernehmen. In Unternehmen arbeiten sie in verschiedenen Funktionsbereichen (z. B. Marketing, Personalabteilung, Controlling, Buchhaltung, Vertrieb, etc.). Für bestimmte Tätigkeitsfelder (beispielsweise die Bereiche Rechnungswesen oder Steuern) ist eine Spezialisierung im Studium vorteilhaft und sinnvoll, aber auch Generalisten mit einem breit gefächerten Wissen werden stets benötigt.

Aufgrund der Vielschichtigkeit der BWL gibt es kein „klassisches“ Berufsbild, jedoch besetzen BetriebswirtInnen in der Regel zentrale Positionen in Unternehmen. Für bestimmte Branchen wie Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen sowie Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind sie prädestiniert.

Was sollte ich mitbringen?

Das Studium der BWL eignet sich für Studieninteressierte,

  • die sich für ökonomische Zusammenhänge interessieren,
  • die das wirtschaftliche Geschehen in den Medien verfolgen,
  • die auch im Privatleben ökonomische Sachverhalte hinterfragen,
    (Beispiele: Wie kann ich Abläufe optimieren? Habe ich einen wirtschaftlichen Vorteil, wenn ich den Fernseher auf Raten kaufe oder ist es besser ihn gleich zu bezahlen? Wie lege ich mein Geld an? Warum ist das gleiche Produkt in einem Geschäft günstiger als in einem anderen?),
  • denen Mathematik in der Schule keine großen Probleme bereitet hat, denn der Studiengang besteht zum Teil aus mathematischen Inhalten,
  • mit soliden Englischkenntnissen.
Gute Gründe für das Studium an der FAU
  • Die FAU bietet Dir ein sehr breites Fächerangebot und somit die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte im Studium zu setzen bzw. Dich breit aufzustellen. So kannst Du im Rahmen des Wahlbereiches auch Kurse aus anderen Fachgebieten wie der Wirtschaftsinformatik belegen und somit dein individuelles Profil schärfen.
  • Studierende der BWL absolvieren häufig ein Auslandssemester. Die FAU und speziell der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bieten mit über 100 Partneruniversitäten in mehr als 40 Ländern besonders vielfältige Möglichkeiten.
  • Zudem ist der Studienort Nürnberg das zweitgrößte Wirtschaftszentrum Bayerns. Der Fachbereich ist mit vielen Unternehmen eng vernetzt. Studierende erhalten so schon während ihres Studiums hilfreiche Kontakte zu Industriepartnern, bei welchen sie in einem Praktikum oder als WerkstudentIn wichtige Praxiserfahrungen sammeln können.
Mögliche Stolpersteine im Studium
  • Die ersten zwei Semester im Bachelor-Studium (Assessmentphase) sind besonders anspruchsvoll und anstrengend. Klausuren können grundsätzlich nur ein Mal ohne Konsequenzen wiederholt werden, daher ist eine besonders gute Vorbereitung notwendig.
  • Da der Fachbereich mit 5.000 Studierenden sehr groß ist, müssen sich diese zum einen an formale und zeitliche Vorgaben halten (z. B. bei der Anmeldung für bestimmte Kurse). Zum anderen sitzt man in den ersten Semestern mit sehr vielen Studierenden im Hörsaal.
  • Dem Fach Mathematik sollte man aufgeschlossen gegenüberstehen, da dessen Anteil im Studium der BWL nicht zu unterschätzen ist.
Studiengangvergleich

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Studienbeginn und Bewerbungsfristen

Studienbeginn: Wintersemester

Die Webseiten der FAU bieten eine Übersicht über die aktuellen Bewerbungsfristen sowie Informationen zum lokalen Auswahlverfahren und zur Bewerbung.

Hier gibt es zudem Informationen zur Bewerbung für Fächer mit einem lokalen NC.

Wie läuft das Studium ab?

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist kein eigenständiger Studiengang, sondern ein Schwerpunkt im Bachelor Wirtschaftswissenschaften. Die Regelstudienzeit von 6 Semestern ist zeitlich in die Assessmentphase (1.-2. Semester) und die Bachelorphase (3.-6. Semester) gegliedert. Das Studium beginnt mit einem einführenden Business-Planspiel, in dem man Kommilitonen und die Uni kennenlernt. Nach der Assessmentphase entscheiden sich die Studierenden für einen der vier Schwerpunkte (BWL, VWL, Wirtschaftspädagogik oder Wirtschaftsinformatik).

In diesem Schwerpunkt belegen sie weitere Pflichtprüfungen (Kernbereich) und schärfen ihr individuelles Profil durch entsprechende Wahlmodule im Vertiefungsbereich. Einen Überblick liefert der exemplarische Studienaufbau/-ablauf. Das Studium schließt mit dem erfolgreichen Anfertigen einer Bachelorarbeit ab, woraufhin der akademische Grad „Bachelor of Arts“ verliehen wird.

Inhalte und Schwerpunkte

In der Assessmentphase bzw. zu Beginn des Studiums werden betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche, rechtliche und methodische (Mathematik, Buchführung, Statistik, …) Grundkenntnisse vermittelt. Diese gehören zum Pflichtprogramm und sind in jedem der vier Schwerpunkte im Bachelor Wirtschaftswissenschaften zu belegen. In vielen Fächern werden hier mathematische Kenntnisse benötigt. Darüber hinaus erweitern die Studierenden ihre Sprachkenntnisse. Hierfür werden sie anhand ihrer bisherigen Sprachkompetenz eingestuft und erhalten ein entsprechendes Kursangebot. Weitere Informationen hierzu finden sich auf den Internetseiten des Sprachenzentrums. Nachdem in verschiedene Bereiche „hinein geschnuppert“ werden konnte, entscheiden sich viele Studierenden im 3. Semester auf Basis ihrer Erfahrungen für einen Schwerpunkt (z. B. BWL).

Neben den grundlegenden Veranstaltungen in den ersten Semestern besitzt jeder Studienschwerpunkt ein gewisses Pflichtprogramm (Kernbereich). Wer sich für BWL entscheidet, vertieft zunächst sein Wissen in Controlling, Finanzierung und Unternehmensführung.

Anschließend können die Studierenden im Vertiefungsbereich Wahlmodule (Vertiefungsmodule) nach ihren Neigungen und Präferenzen belegen. Die Größe des Fachbereichs ermöglicht es den Studierenden, aus einem breiten Fächerangebot ein individuelles Programm zusammenzustellen. Hier können zu einem gewissen Teil auch Vertiefungsmodule anderer Studienschwerpunkte (z. B. VWL) absolviert werden. Im Studienschwerpunkt BWL müssen circa 50% der belegten Wahlmodule betriebswirtschaftliche Inhalte thematisieren. Wird eine bestimmte Kombination von Vertiefungsmodulen freiwillig belegt, spricht man von Studienbereichen. Mögliche Veranstaltungen wären z. B. die Vorlesungen „Methoden der Unternehmensbewertung“ oder „Unternehmensberatung“.

Zusammen mit einigen weiteren Vorlesungen bilden diese den Studienbereich FACT II (Finance, Audit, Controlling, Taxation). Da über 40 Lehrstühle am Fachbereich Vertiefungsmodule anbieten, führt dies zu einer sehr langen Liste. Diese bildet zusammen mit den Pflichtprüfungen das sogenannte Modulhandbuch. In diesem sind auch alle anderen Studienbereiche (z. B. Unternehmensführung, ökonomische Gesundheitswissenschaften, Prozessmanagement, Nachhaltigkeitsmanagement, Marketing,…), welche an der FAU studiert werden können, aufgeführt.

Kann ich im Ausland studieren?

Sehr viele Studierende verbringen ein Semester oder ein ganzes Jahr im Ausland. Das Büro für internationale Beziehungen unterstützt die Studierenden dabei und pflegt die Kontakte zu den mehr als 100 Partneruniversitäten in über 40 Ländern auf vier verschiedenen Kontinenten.

Wie bewerbe ich mich?

Das Studium beginnt zum Wintersemester und ist durch einen örtlichen NC zulassungsbeschränkt. Die grundsätzliche Zulassungsbeschränkung erfordert eine Online-Bewerbung. Die Frist hierfür endet in der Regel Mitte Juli.

Weitere Infos: www.uni-erlangen.de/studium/zulassung

Schlüssel- und Zusatqualifikationen
  • Umgang mit Multimediasystemen und entsprechenden Programmen
  • Softwareschulungen durch das Rechenzentrum
  • Sprachkurse
  • Verschiedene andere Soft Skills wie z. B. Präsentationsfähigkeit
Masterangebote

Im Anschluss an ein Bachelorstudium am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften werden an der FAU verschiedene Masterstudiengänge angeboten. Die AbsolventInnen finden eine breite Auswahl an fachspezifischen oder interdisziplinären Masterprogrammen vor (einen Überblick findest Du hier). In diesen bereitest Du Dich gezielt auf die verschiedenen Berufsmöglichkeiten vor und vertiefst Deine im Bachelor erworbenen Kenntnisse. Mit Letzteren bist du in der Regel breit aufgestellt und zum Einstieg in mehrere Masterstudiengänge befähigt. Welcher Studiengang „der Richtige“ ist, kristallisiert sich für die meisten Studierenden im Laufe des Bachelorstudiums heraus.

Je nach gewählten Studienschwerpunkten bzw. Studieninhalten und späteren Berufszielen bieten sich natürlich bestimmte Programme besonders an. Zu beachten sind allerdings die Zulassungsvoraussetzungen und Auswahlkriterien der jeweiligen Masterstudiengänge. Häufig ist ein spezieller Zugangstest, in welchem entsprechendes Vorwissen geprüft wird, notwendig.

AbsolventInnen des Bachelors „Wirtschaftswissenschaften“ mit Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre finden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gleich mehrere hauptsächlich betriebswirtschaftlich ausgerichtete Masterstudiengänge

Natürlich stehen Dir grundsätzlich auch die Türen anderer, wirtschaftlich geprägter Masterprogramme offen, wie beispielsweise die des Doctoral Masters in Economics (VWL) oder des Masters „Arbeitsmarkt und Personal".

Hier findest Du eine Übersicht über alle (teilweise) wirtschaftlich geprägten Masterprogramme.

Möchtest Du einen kleinen Einblick in Fragen und Methoden des Studiengangs bekommen? Falls ja, kannst Du hier einen kurzen Test mit exemplarischen Fragen rund um den gewählten Studiengang und das Thema Studium durchführen. Mithilfe des Tests kannst Du Dein Interesse am Fach und den Studiengang­inhalten überprüfen.

Beispielaufgaben BWL (Wirtschaftswissenschaften)

Hinweis: Um den Test durchzuführen, wirst Du auf StudOn weitergeleitet. StudOn ist die offizielle Lehr- und Lernplattform der FAU Erlangen-Nürnberg, die Dich auch im zukünftigen Studium begleiten wird.

Standort / Kartenansicht

Hinweis: Trotz sorgfältiger Prüfung können wir nicht ausschließen, dass sich vereinzelt Fehler eingeschlichen haben. Deshalb empfehlen wir allen Studieninteressierten, sich vor Studienbeginn noch einmal ausführlich beim Informations- und Beratungszentrum der FAU zu informieren.

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Studiengang-Bild

Abschluss: Bachelor of Arts (BA)
Studienart: 1-Fach-Bachelor
Standort: Nürnberg
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Sprache: Deutsch
Zugang: Numerus Clausus Procedure
Größe: (200+ Studierende)
Frühstudium: nein
Teilzeitstudium: nein
Fakultät: Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

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