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Rechtswissenschaft

Worum geht es in der Rechtswissenschaft?

Lernen angehende JuristInnen während des Studiums wirklich Paragrafen auswendig? Zum Glück nicht. Sie lernen vielmehr, wie die zahlreichen, oft sehr abstrakten rechtlichen Vorschriften zu verstehen und auf den konkreten Einzelfall anzuwenden sind. Juristen können sich dadurch schnell im Dickicht der Normen orientieren und finden sich auch in Gesetzen zurecht, die ihnen noch nie begegnet sind.

Was sollte ich mitbringen?
  • Interesse an gesellschaftlichen/politischen Fragen,
  • mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit,
  • Genauigkeit,
  • Fleiß und Selbstdisziplin,
  • gutes Gedächtnis,
  • vor allem aber: Interesse am Studium!
Was kann ich damit machen?

Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaft bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten. Die Mehrzahl der AbsolventInnen wird nach dem Abschluss als Rechtsanwalt tätig. Hier eröffnet sich von der Tätigkeit in der Großkanzlei bis hin zum selbstständigen Einzelanwalt eine Vielzahl an Karrierewegen. Großkanzleien bezahlen auch Berufseinsteiger häufig überdurchschnittlich gut, verlangen aber hervorragende Noten und hohen Arbeitseinsatz. Auch im öffentlichen Dienst sind JuristInnen gerne gesehen: Natürlich bei Gericht, aber auch in anderen Behörden werden sie gerne eingestellt. Neben den klassischen juristischen Berufen steht AbsolventInnen zudem ein breites Spektrum an weiteren Berufsfeldern offen.

Klassische juristische Berufe:

  • RichterIn,
  • Staatsanwalt/Staatsanwältin,
  • Rechtsanwalt/Rechtsanwältin,
  • NotarIn,
  • Verwaltungsbeamter/Verwaltungsbeamtin des höheren Dienstes.

Weitere juristische Berufsmöglichkeiten:

  • SteuerberaterIn,
  • WirtschaftsprüferIn,
  • Syndikusanwalt/Syndikusanwältin,
  • PersonalreferentIn,
  • Assistenz der Geschäftsleitung,
  • Politik und Politikberatung,
  • Unternehmensberatung,
  • Internationale Tätigkeiten,
  • Journalismus, LektorIn in einem juristischen Fachverlag.
Mögliche Herausforderungen im Studium
  • Wer einen klassischen juristischen Beruf ausüben will, muss Volljurist sein, d.h. nach dem Studium an der Universität und dem Examen noch ein Rechtsreferendariat absolvieren, welches weitere zwei Jahre dauert und mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen abschließt. Studieninteressierte sollten daher wissen, dass Durchhaltevermögen erforderlich ist und die Gesamtdauer der Ausbildung sieben Jahre und mehr betragen kann. Die Referendarzeit sollte jedoch auch als Chance gesehen werden: Sie bietet die Möglichkeit, sämtliche klassischen Berufsfelder vor der eigentlichen Berufswahl kennen zu lernen und wichtige Praxiserfahrungen zu sammeln. Überdies wird die Tätigkeit im Referendariat bereits vergütet.
  • Studieninteressierte sollten sich auch bewusst sein, dass ein Studium der Rechtswissenschaft viel Fleiß und Selbstdisziplin erfordert, insbesondere in der Examensvorbereitung. Das gesamte im Studium erlernte Wissen wird am Ende in einer zentralen Abschlussprüfung geprüft; es zählt also nicht die Gesamtnote der während des Studiums erbrachten Leistungen. Doch keine Angst: Mit der richtigen juristischen Arbeitsmethodik, die Du im Studium erlernst, lässt sich auch die Stofffülle bewältigen.
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Studienbeginn und Bewerbung

Die Webseiten der FAU bieten eine Übersicht über die aktuellen Bewerbungsfristen sowie Informationen zum lokalen Auswahlverfahren und zur Bewerbung.

Studienbeginn: Sommersemester, Wintersemester

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