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Wirtschafts- und Betriebspädagogik (BA)

Wichtiger Hinweis: Bei der Betriebs- und Wirtschaftspädagogik handelt es sich um einen Studienschwerpunkt des BA-Studiengangs Wirtschaftswissenschaften.
Worum geht es im Studiengang?

Neben allgemeinbildenden Schulen, wie Gymnasien, Real- und Mittelschulen, gibt es eine Vielzahl kaufmännischer beruflicher Schulen. Die Lehrkräfte, die dort die Wirtschaftsfächer unterrichten, haben einen Bachelor in den Wirtschaftswissenschaften und darauf aufbauend ein Masterstudium der Wirtschaftspädagogik absolviert.

Die Wirtschaftspädagogik kann bereits als Schwerpunkt im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften belegt werden. Neben der optimalen Vorbereitung auf den Master erwirbst Du hier wichtige Kenntnisse für betriebliche Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich. Zusätzlich zu den wirtschaftlichen werden auch pädagogische Inhalte vermittelt, diese sind u.a. für das betriebliche Arbeitsfeld „Personalwesen“ wichtig. Im Master wird der Schwerpunkt in den pädagogischen Modulen auf schulische Handlungsfelder gelegt, weshalb im Rahmen des Studiums die Zusammenarbeit mit beruflichen Schulen eine wichtige Rolle spielt.

Nach dem Master Wirtschaftspädagogik steht den AbsolventInnen sowohl der Weg in den Betrieb als auch in die Schule offen. Der Master Wirtschaftspädagogik wird in Bayern dem ersten Staatsexamen gleichgestellt (erster Abschluss in Lehramtsstudiengängen) und ermöglicht den Übertritt in das zweijährige Referendariat, das mit einem zweiten Staatsexamen endet. Der Master Wirtschaftspädagogik ist somit die Eintrittskarte in das Lehramt an kaufmännischen beruflichen Schulen.

Was kann ich damit machen?
  • LehrerIn an berufsbildenden Schulen (z.B. Berufsschule, Wirtschaftsschule, Fach- und Berufsoberschule) für die Wirtschaftsfächer und ggf. für ein zweites Fach
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung in Betrieben
  • Personalentwicklung in Betrieben

Aufgrund der breiten wirtschaftlichen Ausbildung und der Wahlmöglichkeiten im Studium können WirtschaftspädagogInnen auch in anderen betrieblichen Abteilungen eingesetzt werden.

Was sollte ich mitbringen?
  • Interesse an wirtschaftlichen Themen.
  • Mathematische Grundkenntnisse bzw. die Bereitschaft, sich im Studium mit Mathematik auseinanderzusetzen, da diese in vielen wirtschaftlichen Fächern des Studiums, z.B. in Volkswirtschaftslehre und Statistik, unverzichtbar sind.
  • Interesse an pädagogischen Themen und der Arbeit mit Menschen.
Gute Gründe für das Studium an der FAU
  • Es wird eine breit gefächerte wirtschaftliche Ausbildung vermittelt.
  • Pädagogische Inhalte, die ca. ein Viertel des Studiums ausmachen, können bereits im Bachelor studiert werden. Im Master wird auf diesen Grundkenntnissen aufgebaut.
  • Falls Du ein zweites Unterrichtsfach im Rahmen des Studiums belegen möchtest, kannst Du zwischen diversen Zweitfachangeboten wählen (siehe hierzu folgende Übersicht).
Mögliche Stolpersteine im Studium
  • Drei Viertel des Studiums sind wirtschaftlich ausgerichtet und nicht pädagogisch, da Wirtschaft das Fach ist, das Du als Lehrkraft später unterrichten wirst, sofern Du an einer Schule arbeiten willst. Wer erwartet, dass die Studienanteile Wirtschaft und Pädagogik anders gewichtet sind, wird hier enttäuscht.
  • Mathematik und Statistik gehören dazu.
  • Wer nach dem Studium des Master Wirtschaftspädagogik das Referendariat für berufliche Schulen beginnen möchte, muss bis spätestens zum Ende des Masterstudiums ein einjähriges betriebliches Praktikum oder eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung vorweisen. Das betriebliche Praktikum ist zwar für das Studium selbst nicht verpflichtend, wird aber nach dem Studium als Nachweis für das Kultusministerium benötigt. Praktikumszeiten in der vorlesungsfreien Zeit bzw. Urlaubssemester für Praktika müssen also zeitlich eingeplant werden.
Studiengangvergleich

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Studienbeginn und Bewerbungsfristen

Studienbeginn: Wintersemester

Die Webseiten der FAU bieten eine Übersicht über die aktuellen Bewerbungsfristen sowie Informationen zum lokalen Auswahlverfahren und zur Bewerbung.

Hier gibt es zudem Informationen zur Bewerbung für Fächer mit einem lokalen NC.

Wie läuft das Studium ab?

Die Wirtschaftspädagogik (Wipäd) ist kein eigenständiger Studiengang, sondern – neben BWL, VWL und Wirtschaftsinformatik – einer von vier Schwerpunkten im Bachelor Wirtschaftswissenschaften. Das Studium beginnt mit einem einführenden Business-Planspiel, in dem Du Kommilitonen und die Uni kennenlernst. Für den Schwerpunkt Wipäd entscheidest Du Dich nach der Assessmentphase (1.-2. Semester) auf Basis Deiner gesammelten Erfahrungen. In der Bachelorphase (3.-6. Semester) belegst Du weitere wirtschaftliche Fächer und die Grundlagenveranstaltungen der Wirtschaftspädagogik. Je nach Studienrichtung kommt ein Zweitfach hinzu. Das Studium schließt, wie der beispielhafte Studienaufbau/-ablauf Studienrichtung I bzw. Studienaufbau/-ablauf Studienrichtung II zeigt, mit der Bachelorarbeit ab.

Studienrichtung und Lehramt

An der FAU kannst Du zwischen der Studienrichtung I (d.h. Wirtschaft und Pädagogik) und der Studienrichtung II (d.h. Wirtschaft, Pädagogik sowie ein weiteres Unterrichtsfach, z.B. Sport, Deutsch, Mathematik, Religion) wählen. Beide Studienrichtungen unterscheiden sich in ihrer inhaltlichen Ausrichtung, sind aber vom Arbeitsaufwand grundsätzlich identisch.

Studierende beider Richtungen können nach einem anschließenden Masterstudium in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) für berufliche Schulen eintreten. Grundsätzlich ist unabhängig von der Studienrichtung eine spätere Anstellung an allen beruflichen Schultypen denkbar. Das größte Einsatzgebiet stellen die kaufmännischen Berufsschulen dar. Studierende mit einem Zweitfach (d.h. mit Studienrichtung II) sind etwas flexibler, weshalb sie verstärkt an Fach- und Berufsoberschulen sowie Wirtschaftsschulen unterrichten. Studierende der Studienrichtung I vertiefen im Studium auch wirtschaftliche Inhalte, dies erhöht ihre Flexibilität im Hinblick auf eine Anstellung in der freien Wirtschaft und den Eintritt in andere Masterstudiengänge.

Inhalte und Module

Zu Beginn des Studiums werden betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche, rechtliche und methodische (Mathematik, Buchführung, Statistik, …) Grundkenntnisse vermittelt. Diese gehören zum Pflichtprogramm und sind in jedem der vier Schwerpunkte im Bachelor Wirtschaftswissenschaften, und damit auch in beiden Studienrichtungen der Wipäd, zu belegen. Einen Überblick liefert der exemplarische Studienaufbau/-ablauf Studienrichtung I bzw. Studienaufbau/-ablauf Studienrichtung II. In vielen Fächern werden hier mathematische Kenntnisse benötigt, dies sollte nicht unterschätzt werden.

Neben den grundlegenden Veranstaltungen in den ersten Semestern besitzt jeder Studienschwerpunkt ein gewisses Pflichtprogramm (Kernbereich). Wer sich für die Wipäd entscheidet, erlernt hier Grundlagen der Pädagogik, besucht eine Veranstaltung zum Thema “Berufliche Weiterbildung” und schult seine Präsentations- und Moderationsfertigkeiten. Außerdem haben die Studierenden in diesem Bereich die Wahl zwischen einem Erkundungsprojekt in einem Betrieb oder ersten „Schulpraktischen Studien“. Letztere ermöglichen den Studierenden bereits im Bachelor erste Erfahrungen auf der anderen Seite der Schulbank zu sammeln.

Im Vertiefungsbereich werden von den Studierenden neben betriebswirtschaftlichen Vorlesungen hauptsächlich Lehrveranstaltungen besucht, die dem Studienbereich Wirtschaftspädagogik zugeordnet sind. Hier werden Fragestellungen behandelt, die unterschiedliche Handlungsfelder im Personalwesen und im Feld Schule vertieft betrachten. Ein Schwerpunkt besteht darin, auf der Basis von pädagogischen und psychologischen Theorien, Maßnahmen für diese Handlungsfelder zu entwerfen. Die Themen der Veranstaltungen können dabei aber auch (arbeits-) rechtlicher, betriebs- oder volkswirtschaftlicher Natur sein (siehe Modulhandbuch, Studienbereich Wirtschaftspädagogik).

Die oben beschriebenen Studienrichtungen unterscheiden sich dahingehend, dass der beispielhafte Studienplan der Studienrichtung I Veranstaltungen zur Erweiterung von Schlüsselqualifikationen sowie gewisse Freiräume für wirtschaftliche Wahlmodule im Vertiefungsbereich vorsieht. Diesen Raum nimmt im Ablaufplan der Studienrichtung II das gewählte Zweitfach ein.

Welche Zweitfächer sind möglich?

In der Studienrichtung II entscheiden sich die Studierenden für ein Zweitfach Ihrer Wahl, in dem sie sowohl im Bachelor als auch in einem möglichen späteren Masterstudiengang verschiedene Veranstaltungen belegen. In der Liste der wählbaren Zweitfächer sind alle Fächer aufgeführt, die an der FAU studiert werden können. Zu beachten ist, dass die Ausbildung in den Zweitfächern an verschiedenen Standorten erfolgt. Manche Lehrveranstaltungen finden zum Beispiel in der Nürnberger Innenstadt oder an der ehemaligen erziehungswissenschaftlichen Fakultät im Nürnberger Süden statt.

Kann ich im Ausland studieren?

Unabhängig von der gewählten Studienrichtung verbringen sehr viele Studierende ein Semester oder ein ganzes Jahr im Ausland. Für Studierende, die als Zweitfach eine Sprache wählen, ist die Möglichkeit einige Monate mit Muttersprachlern zu verbringen besonders gewinnbringend. Die Fakultät und speziell das Büro für internationale Beziehungen unterstützen die Studierenden dabei. Der Fachbereich unterhält Kontakte zu mehr als 100 Partneruniversitäten in über 40 Ländern auf vier verschiedenen Kontinenten.

Wie bewerbe ich mich?

Das Studium ist durch einen örtlichen NC zulassungsbeschränkt. Die grundsätzliche Zulassungsbeschränkung zieht eine Online-Bewerbung nach sich. Die Frist hierfür endet in der Regel Mitte Juli.

Weitere Infos: www.fau.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung

Schlüssel- und mögliche Zusatzqualifikationen
  • Umgang mit Multimediasystemen und entsprechenden Programmen
  • Softwareschulungen durch das Rechenzentrum
  • Sprachkurse
  • Präsentationstechnick
Masterangebote

Im Anschluss an ein Bachelorstudium am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften werden an der FAU verschiedene Masterstudiengänge angeboten. Die AbsolventInnen finden eine breite Auswahl an fachspezifischen oder interdisziplinären Masterprogrammen vor (einen Überblick findest Du hier). In diesen bereitest Du Dich gezielt auf die verschiedenen Berufsmöglichkeiten vor und vertiefst Deine im Bachelor erworbenen Kenntnisse. Mit Letzteren bist du in der Regel breit aufgestellt und zum Einstieg in mehrere Masterstudiengänge befähigt.

Welcher Studiengang „der Richtige“ ist, kristallisiert sich für die meisten Studierenden im Laufe des Bachelorstudiums heraus. Je nach gewählten Studienschwerpunkten bzw. Studieninhalten und späteren Berufszielen bieten sich natürlich bestimmte Programme besonders an. Zu beachten sind allerdings die Zulassungsvoraussetzungen und Auswahlkriterien der jeweiligen Masterstudiengänge. Häufig ist ein spezieller Zugangstest, in welchem entsprechendes Vorwissen geprüft wird, notwendig.

Für AbsolventInnen des Bachelors „Wirtschaftswissenschaften“ mit Schwerpunkt Betriebs- und Wirtschaftspädagogik ist der Master in Wirtschaftspädagogik von besonderem Interesse, denn dieser knüpft an das Bachelorstudium an und bereitet systematisch auf den Einstieg in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen vor. Natürlich stehen auch die Türen anderer, stärker wirtschaftlich geprägter Masterprogramme, wie zum Beispiel die des Masters „Management" oder des Masters „Arbeitsmarkt und Personal", offen.

Hier findest Du eine Übersicht über alle (teilweise) wirtschaftlich geprägten Masterprogramme.

Möchtest Du einen kleinen Einblick in Fragen und Methoden des Studiengangs bekommen? Falls ja, kannst Du hier einen kurzen Test mit exemplarischen Fragen rund um den gewählten Studiengang und das Thema Studium durchführen. Mithilfe des Tests kannst Du Dein Interesse am Fach und den Studiengang­inhalten überprüfen.

Beispielaufgaben (Wirtschaftswissenschaften)

Hinweis: Um den Test durchzuführen, wirst Du auf StudOn weitergeleitet. StudOn ist die offizielle Lehr- und Lernplattform der FAU Erlangen-Nürnberg, die Dich auch im zukünftigen Studium begleiten wird.

Standort / Kartenansicht

Hinweis: Trotz sorgfältiger Prüfung können wir nicht ausschließen, dass sich vereinzelt Fehler eingeschlichen haben. Deshalb empfehlen wir allen Studieninteressierten, sich vor Studienbeginn noch einmal ausführlich beim Informations- und Beratungszentrum der FAU zu informieren.

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