Ladesymbol
FAU-Logo
  • Orientiere Dich
  • Informiere Dich
  • Neigungs­check
  • Deine Fächer
  • Studien­beginn

Deutsch-Französisches Recht

Für die Aufnahme in das Studienprogramm bedarf es einer Bewerbung beim Programmbeauftragten des Fachbereichs Rechtswissenschaften. Mehr Informationen hier.
Worum geht es im Studienprogramm?

Frankreich ist sowohl wirtschaftlich als auch politisch Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Das integrierte Studienprogramm „Deutsch-Französisches Recht“ zielt deshalb darauf ab, Juristen auszubilden, die nicht nur beide Sprachen beherrschen, sondern sich auch in beiden Rechtssystemen auskennen. Dies wird dadurch gewährleistet, dass zusätzlich zu dem regulären deutschen Juraabschluss ein ebenso vollwertiger französischer Abschluss (Master Droit européen – spécialité juriste franco-allemand) erworben werden kann.

Dafür ist ein dreisemestriges Studium an der Partneruniversität Rennes 1 vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den kulturellen und fachlichen Austausch mit den französischen Kommilitonen gelegt, indem deutsche und französische Studierende eines Jahrgangs insgesamt sechs Semester zusammen studieren. Darüber hinaus findet eine Vertiefung im europäischen und internationalen Recht statt.

Der Auslandsaufenthalt wird zudem mit einer Mobilitätsbeihilfe in Höhe von 270€ im Monat von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH, www.dfh-ufa.org) gefördert. Ein Praktikum in Frankreich ist ebenfalls vorgesehen.

Was kann ich damit machen?

Zunächst einmal erhältst Du einen vollwertigen deutschen Juraabschluss. Als Studierender des integrierten Studienprogramms „Deutsch-Französisches Recht“ bist Du also gegenüber „normalen“ Studierenden nicht benachteiligt und hast genau die gleichen Möglichkeiten.

Ein deutsch-französischer Doppelabschluss bietet aber darüber hinaus noch viele Vorteile. Die intensiven wirtschaftlichen und politischen Beziehungen beider Länder erfordern Juristen, die sich in beiden Rechtssystemen und Sprachen problemlos bewegen können. So gibt es spezialisierte deutsch-französische Anwaltskanzleien z.B. im Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht aber auch im Erb-und Familienrecht. Ebenso sind viele Unternehmen daran interessiert, Mitarbeiter zu bekommen, die internationale Erfahrungen mitbringen und für interkulturelle Fragestellungen sensibilisiert sind. Auch Behörden oder Institutionen suchen Mitarbeiter mit einem deutsch-französischen Hintergrund. In der Europäischen Union ist die Arbeitssprache neben Englisch und Deutsch vor allem Französisch. Wer als Jurist dort einen Weg einschlagen möchte, sollte sich frühzeitig um die Erlangung der erforderlichen Kompetenzen kümmern.

Zudem lernst Du in Rennes einige Fächer kennen, die direkt oder indirekt mit europäischem und internationalem Recht zu tun haben, so dass Dir diese Rechtsgebiete in Deutschland, wenn Du sie Dir später einmal selbst erarbeiten willst, schon bekannt vorkommen. Außerdem gibt es kaum ein Rechtsgebiet, das nicht von der Rechtsetzung der Europäischen Union zumindest beeinflusst wird. Kenntnisse in diesem Gebiet sind daher nie verkehrt!

Selbst wenn Du nicht unbedingt nach Deinem Studium in den deutsch-französischen Arbeitsmarkt wechseln willst, hast Du gegenüber anderen Bewerbern einen echten Vorteil. Nicht nur das Studium in einem anderen Land, sondern auch das Absolvieren eines ausländischen Abschlusses zeugen von Durchhaltevermögen, Flexibilität, interkultureller Kompetenz und Interesse an internationalen Fragestellungen – Fertigkeiten, die in einer modernen Arbeitswelt unabdingbar sind.

Ein Auslandsstudium zahlt sich also immer aus!

Was sollte ich mitbringen?
  • Interesse an einem Jurastudium,
  • Lust auf einen längeren Aufenthalt in Frankreich,
  • Gute Französischkenntnisse in Wort und Schrift.
Gute Gründe für das Studium an der FAU
  • Das Programm ist darauf ausgelegt, dass deutsche und französische Studierende ab dem fünften Semester (erstes Semester in Frankreich) für insgesamt sechs Semester zusammen studieren. So wird ein besonders intensiver Austausch zwischen den Studierenden beider Länder gefördert und man verliert sich nicht einfach nach dem Auslandsaufenthalt aus den Augen.
  • Es gibt spezielle Kurse und Tutorien für Teilnehmer des integrierten Studienprogramms „Deutsch-Französisches Recht“, die auf das Studium in Frankreich vorbereiten.
  • Die Partnerstadt Rennes ist eine tolle Stadt in der Bretagne, nahe am Meer. Die Partneruniversität Rennes 1 ist in Frankreich für ihre herausragende juristische Fakultät bekannt.
  • Die Jahrgänge des Programms sind nicht zu groß, so dass eine familiäre Atmosphäre entstehen kann und sich die Studierenden verschiedener Jahrgänge auch gegenseitig helfen können.
  • Man erhält insgesamt drei Abschlüsse:
    • Erste Juristische Prüfung (Deutschland) – zugleich: Diplom-Jurist (Univ.)
    • Licence en droit – juriste franco-allemand (französischer Bachelor)
    • Master Droit européen – spécialité juriste franco-allemand (Französischer Master 2) [Hinweis: Der Master 2 ist in Frankreich ein zweijähriger Studiengang, im Gegensatz zum Master 1, der bereits nach einem Jahr erreicht werden kann. Der Master 2 ist damit ein intensiverer Master]
Mögliche Stolpersteine im Studium
  • Das Studium ist etwas zeitaufwändiger als das „normale“ Studium der Rechtswissenschaft. Neben den regulären Juravorlesungen müssen die programmspezifischen Zusatzveranstaltungen besucht werden – eine Blockveranstaltung kann dann schon mal an einem Wochenende, Feiertag oder in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden.
  • Das Studium ist anspruchsvoll. Insbesondere das dreisemestrige Studium an der Partneruniversität in einer völlig neuen Umgebung und einer fremden Sprache ist eine Herausforderung, die Durchhaltevermögen und Flexibilität, aber auch das notwendige Maß an Neugier und Gelassenheit erfordert.
  • Das Studium ist ein Jurastudium. Auch wenn das Studienprogramm auf den deutsch-französischen Austausch gerichtet ist – es bleibt im Kern ein Jurastudium. Manche Studierende merken erst im Laufe des Studiums, dass ihnen zwar Frankreich, nicht aber unbedingt das Jurastudium liegt – dieses erfordert nämlich eine besondere Denk- und Arbeitsweise.
Studiengangvergleich

Vergleich auf neuer Seite öffnen

Studienbeginn und Bewerbungsfristen

Studienbeginn: Wintersemester

Die Webseiten der FAU bieten eine Übersicht über die aktuellen Bewerbungsfristen sowie Informationen zum lokalen Auswahlverfahren und zur Bewerbung.

Möchtest Du einen kleinen Einblick in Fragen und Methoden des Studiengangs bekommen? Falls ja, kannst Du hier einen kurzen Test mit exemplarischen Fragen rund um den gewählten Studiengang und das Thema Studium durchführen. Mithilfe des Tests kannst Du Dein Interesse am Fach und den Studiengang­inhalten überprüfen.

Beispielaufgaben Rechtswissenschaft (Deutsch-Französisches Recht)

Hinweis: Um den Test durchzuführen, wirst Du auf StudOn weitergeleitet. StudOn ist die offizielle Lehr- und Lernplattform der FAU Erlangen-Nürnberg, die Dich auch im zukünftigen Studium begleiten wird.

Standort / Kartenansicht

Hinweis: Trotz sorgfältiger Prüfung können wir nicht ausschließen, dass sich vereinzelt Fehler eingeschlichen haben. Deshalb empfehlen wir allen Studieninteressierten, sich vor Studienbeginn noch einmal ausführlich beim Informations- und Beratungszentrum der FAU zu informieren.

Zurück zum Studienangebot

Studiengang-Bild

Abschluss: Staatsexamen
Studienart: Staatsexamen
Standort: Erlangen, Rennes
Regelstudienzeit: 10 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Sprache: Deutsch, Französisch
Größe: (1-24 Studierende)
Frühstudium: nein
Teilzeitstudium: nein
Fakultät: Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Seite teilen
Ladezeit: 0.13 Sekunden