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Psychologie (BSc)

Worum geht es in der Psychologie

In der Psychologie beobachtet, beschreibt und erklärt man das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Verlauf des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen. Das Studium ist bereichsübergreifend – so enthält es Anteile aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, d.h. durch wissenschaftliche Methoden wie Experimente, Befragungen oder Beobachtungen werden Informationen, Daten und Erfahrungen systematisch gesammelt. Anhand dieser Daten über das Erleben und Verhalten werden Theorien über die psychische Struktur und Funktionsweisen entwickelt und überprüft. Um die gesammelten Daten angemessen analysieren zu können, ist es unerlässlich, sich Statistikkenntnisse anzueignen. Aber keine Sorge: Die Erfahrung zeigt, dass auch Studierende, die mit Mathematik in der Schule nicht sonderlich gut klargekommen sind, durch die gute Betreuung im Studium zu guten Ergebnissen in Statistik-Prüfungen kommen können. Lern- und Leistungsbereitschaft sind dafür allerdings zwingende Voraussetzung.

Was kann ich damit machen?

Der Bachelor-Studiengang qualifiziert für psychologische Routinetätigkeiten sowie selbständige Tätigkeiten, die in der Regel unter der Verantwortung oder Anleitung von PsychologInnen mit Diplom- oder Master-Abschluss stehen. Da der Regelabschluss in der Psychologie der Master-Abschluss ist, folgt eine volle Berufsqualifizierung erst nach dem auf dem Bachelor aufbauenden Master-Studium.

Psychologische Berufsfelder, in denen Bachelor-AbsolventInnen mitwirken können:

  • Arbeits-, – Organisations- und Wirtschaftspsychologie , z.B.:
    • Eignungsdiagnostik,
    • Personalauswahl (z.B. Sichtung der Bewerbungsunterlagen, Teilnahme an den Auswahlverfahren)
    • Mitwirken an Konzeptionen für Trainings und Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung
  • Klinische Psychologie, z.B.
    • klinisch-psychologische Diagnostik,
    • Beratung,
    • Gesundheitsmanagement
  • Pädagogische Psychologie, z.B.
    • Diagnostik und Behandlung bei Lernstörungen,
    • Erziehungsberatung,
    • Bildungsmaßnahmen zur Vermittlung psychologischen Wissens und Fertigkeiten in den Bereichen der Erwachsenenbildung).

Für einige Berufe (wie Psychotherapie) ist die Weiterbildung gesetzlich geregelt, für viele andere erweisen sich zusätzliche Qualifikationen als empfehlenswert.

Was sollte ich mitbringen?
  • tiefes Interesse für menschliches Erleben und Verhalten
  • naturwissenschaftliches Denken, da das Studium Anteile aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften enthält
  • gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch
  • Bereitschaft zur Introspektion, d.h. Du musst bereit sein, über Dich selbst zu reflektieren
  • Fähigkeit zur Empathie
Gute Gründe für das Studium an der FAU
  • An der FAU wird Grundlagen- und auch Anwendungsforschung betrieben.
  • Es gibt eine große Bandbreite von Forschungsschwerpunkten, z.B. Klinische Psychologie, Entwicklungspsychopathologie, Psychologie im Arbeitsleben, Pädagogische Psychologie, Gerontopsychologie, Rechtspsychologie.
  • Das Institut für Psychologie hat von der Ausstattung her gesehen vielfältige und ausgezeichnete Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten: Hochschulambulanz (ab 2014), EEG-Labor, Kinder-EEG-Labor, Beobachtungsräume, Experimentalpsychologische Laborräume, Untersuchungsräume, Hormonlabor; Landesweite Beratungs- und Forschungsstelle für Hochbegabung.
  • Als Studierender der Psychologie oder wissenschaftliche Hilfskraft bekommt man aufgrund der vielfältigen Forschungsprojekte am Institut für Psychologie einen guten Einblick in die Einheit von Forschung und Lehre.
  • Studierende erhalten einen breiten Einblick in das gesamte Fachgebiet durch die hohe Qualifikation der Lehrenden.
  • In einer Reihe von forschungspraktischen Projektseminaren und Trainings- und Beratungsprojekten wird in kleinen Gruppen problemorientiert gelernt. Es ist ein sehr gutes Betreuungsverhältnis gegeben.
  • Das Institut hat vielfältige regionale, nationale und internationale Kooperationen mit anderen Instituten der Psychologie, anderen Fächern (z.B. Psychogerontologie, Wirtschaftspsychologie, Strafrecht und Kriminologie), öffentlichen Instituten (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Zentralinstitut für Lehr-, Lernforschung) und Wirtschaftsunternehmen.
Mögliche Stolpersteine im Studium
  • Der Bachelor-Abschluss allein qualifiziert noch nicht für eine unabhängige, selbständige psychologische Berufstätigkeit. So kann man mit einem abgeschlossenen Bachelor-Studium z.B. nicht automatisch als psychologische/r Psychotherapeut/in oder Profiler/in arbeiten.
  • Für das Studium der Psychologie sollte man gute Englischkenntnisse und keine allzu große Abneigung gegenüber Mathematik haben.
  • Mithilfe des Studiums lassen sich keine eigenen Probleme lösen, man kann weder sich selbst noch andere therapieren.
Studiengangvergleich

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Studienbeginn und Bewerbungsfristen

Studienbeginn: Wintersemester

Die Webseiten der FAU bieten eine Übersicht über die aktuellen Bewerbungsfristen sowie Informationen zum lokalen Auswahlverfahren und zur Bewerbung.

Hier gibt es zudem Informationen zur Bewerbung für Fächer mit einem lokalen NC.

Die Bewerbung für das 1. Fachsemester im Bachelor-Studiengang Psychologie (Vollzeit und Teilzeit) erfolgt über das „Dialogorientierte Serviceverfahren“ (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung. Weitere Informationen finden Sie in der DoSV-Checkliste.
Erst- und Zweitfach

Das Studium der Psychologie (B.Sc.) ist ein modularisierter Ein-Fach-Bachelorstudiengang. Die Wahl eines Nebenfachs, in dem ein Modul absolviert wird, ist verpflichtend. Aktuell wählbare Nebenfächer sind Biologie, Forensische Psychiatrie, Informatik, Linguistische Informatik, Ökonomie /Wirtschaftswissenschaft, Pädagogik, Philosophie, Physiologie, Soziologie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Auf Antrag kann zudem die Wahl weiterer an der FAU angebotener Fächer als Nebenfach genehmigt werden.

Module

Das Bachelor-Studium setzt sich aus 20 obligatorischen Modulen zusammen, welche im Modulhandbuch eingesehen werden können (Modulhandbuch).

Neben einer Einführung in die Psychologie und die Grundlagen wissenschaftlich-psychologischen Arbeitens erwerben die Studierenden im Laufe des Studiums Kenntnisse in verschiedenen Grundlagen-, Methoden- und Anwendungsfächern der Psychologie. Dabei gliedert sich das Studium in einen ersten Studienabschnitt (Grundlagen- und Orientierungsphase; GOP) in den ersten beiden Semestern und einen zweiten Studienabschnitt (Vertiefungsphase) in den Semestern 3-6.

Zum erfolgreichen Abschluss der Grundlagen- und Orientierungsphase müssen spätestens bis zum Ende des dritten Semesters folgende Module erfolgreich absolviert werden: Einführung in die Psychologie, Statistik I, Forschungspraxis I (Feldforschungspraktikum) sowie ein weiteres Modul aus den Grundlagenfächern Allgemeine Psychologie I oder II, Differentielle Psychologie, Entwicklungspsychologie oder Sozialpsychologie.

In der Vertiefungsphase werden u.a. die angewandten Fächer Klinische Psychologie, Psychologie im Arbeitsleben und Pädagogische Psychologie gelehrt. Weitere integrale Bestandteile des Bachelor-Studiums sind zudem ein 8-wöchiges oder zweimal 4-wöchiges externes Praktikum, die Versuchsteilnahme an empirisch-psychologischen Untersuchungen sowie eine empirische Abschlussarbeit, die sog. Bachelorarbeit.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche studienbegleitend zu erbringenden Modulprüfungen der Grundlagen- und Orientierungsphase, sowie der Vertiefungsphase im Umfang von insgesamt 180 ECTS-Punkten bestanden sind.

Abschluss

Der Bachelor of Science (B.Sc.) in Psychologie ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, der nach einer Regelstudienzeit von drei Jahren (sechs Semestern) erworben wird. Viele Berufsbereiche setzen jedoch zwingend einen Master of Science (MSc) voraus.

Welche Fächerkombinationen sind möglich?

Psychologie ist ein 1-Fach-Bachelor und auch als Teilzeitstudium studierbar.

Kann ich im Ausland studieren?

Ja, das ist prinzipiell möglich. Umfassende Informationen zu Auslandsaufenthalten während des Studiums an der FAU finden Sie auf den Seiten des Referats für Internationale Angelegenheiten (RIA).

Masterangebote

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen konsekutiven und nicht-konsekutiven Masterstudiengängen. Konsekutiv bedeutet, dass der Master inhaltlich auf einen bestimmten Bachelorstudiengang aufbaut. Nicht-konsekutive Masterstudiengänge richten sich generell an eine weit gefächerte Zielgruppe und sprechen AbsolventInnen unterschiedlicher Studienfächer an.

Wir bieten Ihnen bewusst keine Vorauswahl bestimmter Masterstudiengänge an, da die Palette an möglichen Masterstudiengängen im Anschluss an einen erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudiengang sehr breit sein kann. Genauere Informationen finden Sie dazu auf unseren jeweiligen Masterstudiengangseiten. Sollten Sie Interesse an bestimmten Masterstudiengängen haben, empfehlen wir Ihnen, auch und gerade wenn Sie formal zunächst nicht die Voraussetzungen erfüllen sollten, sich mit den jeweiligen Masterbeauftragten in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen zum aktuellen Masterangebot finden Sie hier

Zum Masterstudiengang Psychologie (MSc) gelangen Sie hier.

Standort / Kartenansicht

Hinweis: Trotz sorgfältiger Prüfung können wir nicht ausschließen, dass sich vereinzelt Fehler eingeschlichen haben. Deshalb empfehlen wir allen Studieninteressierten, sich vor Studienbeginn noch einmal ausführlich beim Informations- und Beratungszentrum der FAU zu informieren.

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Studiengang-Bild

Abschluss: Bachelor of Science (BSc)
Studienart: 1-Fach-Bachelor
Standort: Erlangen
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Sprache: Deutsch
Zugang: Numerus Clausus Procedure
Größe: (100-199 Studierende)
Frühstudium: nein
Teilzeitstudium: ja
Fakultät: Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie

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